Im Wintersemester 2008/2009 startet ein vom Arbeitskreis Logistik des suj Magdeburg initiiertes und vom Lehrstuhl für Logistik unterstütztes Mentorenprogramm für den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Logistik. Das Ziel des Mentorenprogramms ist es, Studienanfängern Hilfestellung und Orientierung in der ersten Phase ihres Studiums zu bieten. Dazu sollen die Mentoren als Ansprechpartner für alle studienbezogenen und organisatorischen Fragen und Probleme dienen und somit helfen, die Basis für ein erfolgreiches Studium zu schaffen. Weiterhin liegt uns daran, die Identifikation der Studenten mit ihrem Studiengang zu stärken und somit auch zur Vernetzung der Studenten untereinander beizutragen.
Interessierte sind dazu aufgerufen, sich als Mentor zu melden. Bei der Organisation greift dem suj der UniMentor e.V. unter die Arme, über den verschiedene Veranstaltungen für Mentees und Mentoren koordiniert werden.
Mit welcher Arbeitsbelastung ist als Mentor zu rechnen? Wer kann Mentor werden?
Mentor kann grundsätzlich jeder (WLO-) Student werden, der sich dies zutraut. Insbesondere Studenten, die nun ihr erstes oder zweites Studienjahr absolviert haben und inzwischen mit den Hürden und Gepflogenheiten des Studiums vertraut sind, sind angesprochen.
Wichtig ist die Verfügbarkeit für die Mentees per Telefon und Internet sowie eine gute Übersicht über das Campus-Geschehen. Das heißt nicht, dass man immer und überall erreichbar sein muss. Die Mentees sollen aber das Gefühl haben, dass sie sich auf "ihren" Mentor verlassen können. Wie stark ein Mentor von seiner Mentee-Gruppe in Anspruch genommen wird, kann im Voraus schwer abgeschätzt werden. Es ist aber zu erwarten, dass insbesondere durch die Umstellung des Studiums auf Bachelor-/Master-Abschlüsse für viele Studenten zu Beginn des Studiums Unklarheiten bestehen, bei denen die Mentoren helfen können. Da diese bisher selbst keine Erfahrungen mit der Umstrukturierung des Studiums nach dem Bologna-Prozess haben, bietet der Lehrstuhl kurz vor Beginn der Lehrveranstaltungen im Oktober eine Informations- und Schulungsveranstaltung für alle Mentoren an.
Elementar für den Erfolg des Mentorenprogramms ist der gute Kontakt und das Vertrauen zwischen Mentees und Mentoren. Aus diesem Grund spielen die Einführungstage vom 08. bis 10. Oktober 2008 eine wichtige Rolle und alle Mentoren sollten nach Möglichkeit daran teilnehmen, um die Mentees während dieser Zeit kennenzulernen, zu begleiten und erste Tipps zu geben.
Noch vor den Einführungstagen, nämlich vom 26. bis 28. September 2008, findet eine vom UniMentor e.V. organisierte Schulung für die Mentoren durch. Diese Schulung findet statt in einem Ort nahe Magdeburg und wird begleitet von einem professionellen Coach. Die Teilnahme an dieser Schulung ist nicht verpflichtend, aber äußerst sinnvoll, um das Handwerkszeug für den Umgang mit Menteegruppen zu bekommen und Erfahrungen aus bereits laufenden Mentorenprogrammen an der FIN und der FGSE zu hören. Nicht zuletzt verspricht das Schulungswochenende natürlich auch eine Menge Spaß. Obligatorisch sind auch in jedem Semester einige Treffen der Mentoren mit ihren Menteegruppen in entspannter Atmosphäre, bei denen die Mentees Feedback zum Studium geben und von ihren Schwierigkeiten und Erfahrungen berichten können.
Bei allen Verpflichtungen und Hilfestellungen von Seiten der Mentoren gilt natürlich immer: Das Studium geht vor - und niemand braucht Angst haben, dass seine Mentorenstelle zum Vollzeitjob wird. Auch wird kein Mentor mit seinen Problemen allein gelassen. Es ist stets Rück- und Absprache mit dem UniMentor e.V. sowie dem SuJ möglich.
Was hat der Mentor davon?
Das Mentorenprogramm ist ein Geben und Nehmen und somit profitieren natürlich auch die Mentoren. Die Fähigkeiten, eine Gruppe zu schulen, zu helfen, Diskussionen zu leiten oder zu moderieren, sind nur ein Teil dessen, was man sich als Mentor aneignen kann. Über die Relevanz dieser Qualifikationen für das Berufsleben muss an dieser Stelle vermutlich nicht berichtet werden.
Darüberhinaus bietet sich für Mentoren sehr wahrscheinlich auch die Möglichkeit, ihre Arbeit als Studienleistung anerkennen und bescheinigen zu lassen. Die Möglichkeit dazu wird aktuell ausgearbeitet. Im Gespräch war die Absolvierung einer Lehrveranstaltung mit 2 SWS über zwei halbtätige Seminare. Konkrete Informationen gibt es, sobald die Planung abgeschlossen ist. Unabhängig davon wird die Arbeit als Mentor schriftlich bescheinigt, und zwar sowohl vom Lehrstuhl als auch vom UniMentor e.V.
Für Fragen und Anregungen zum WLO-Mentorenprogramm steht als Ansprechpartner Jakob Beer (
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) zur Verfügung.






